Prozess zur Profilbildung einer Schule.

Die Welt dreht sich weiter und die Quentin Blake Europe School geht mit.

QB_Schiffe 3Aufgabe

Die „Quentin Blake Europe School“ ist eine von etwa 30 Staatlichen Europaschulen Berlins. Eine solche Schule bietet die Besonderheit des bilingualen Unterrichts in inzwischen neun Sprachkombinationen: Deutsch mit Französisch, Russisch, Türkisch oderoder. An der Quentin Blake wird Deutsch und Englisch gesprochen – British English wohlgemerkt. Jedenfalls war das früher so. Inzwischen hat die Welt sich weitergedreht: internationale Elternpaare unterhalten sich zwar auf Englisch, dieses Englisch ist aber eine Weltsprache und kein British English. Die Kinder kommen von überall auf der Welt, Großbritannien ist nicht ihre Heimat, weder Englisch noch Deutsch sind ihre Muttersprache.
Die Schule merkt: hier ändert sich was, unser „altes“ Profil gibt es nicht mehr – aber wer sind wir jetzt? Antworten finden ist schwer, denn die Veränderungen sind komplex, aufwendig und emotional besetzt. Ein Blick von Außen könnte helfen.

Lösung

Gemeinsam mit einer Kollegin gestalte und moderiere ich einen eintägigen Workshop, in dem wir uns sowohl spielerisch als auch analytisch auf die Suche nach dem Schulprofil begeben. Dem gelebten, dem möglichen, dem gewünschten. Eine durchmischte Gruppe von Lehrern und Eltern, sowie der Direktorin zeichnet, schreibt, diskutiert, verwirft, ergänzt, trifft Entscheidungen. Am Ende blicken wir zufrieden zurück: „Ein Knoten ist geplatzt“, das sagen alle Teilnehmer. Endlich wurde einstimmig eine Zielstellung formuliert und erste Meilensteine für das nächste Schuljahr festgelegt. Und wieder die Erkenntnis: Der Prozess musste durchlaufen und erlebt werden, um verstanden, verinnerlicht und abgeschlossen werden zu können. Jetzt ist wieder Platz zum Denken.

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